Elbi-Expo 2019 Flyer

Am Sonntag, 10. März 2019, werde ich im Rahmen der ELBI in Gossau einen Kurzvortrag zum Thema “Lernen muss gelernt sein….” halten.

Der Flyer informiert Sie über das interessante Programm. Es erwartet Sie ein bunter, vielseitiger und abwechslungsreicher Tag. Reservieren Sie sich schon heute diesen Tag. Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Entspanntere Hausaufgaben mit den Kindern….

Ich (Fabienne von Mamabüro) will das unbedingt wissen! Bei uns in der Familie wird nämlich nie mehr gestritten als während den Hausaufgaben.

Nun, dachte ich, fragen wir mal einen Profi!

Das Interview mit Cornelia Freuler von LERNFUX

Als Mama beginnt man spätestens wieder mit der Schule, wenn die Kinder eingeschult werden. Egal ob man selber gerne ging oder nicht, die Hausaufgaben bei den eigenen Kindern zu begleiten bringt ganz eigene Herausforderungen.

So bin ich heute im Gespräch mit Cornelia Freuler von Lernfux.ch, der Praxis für Lerncoaching. Ich erhoffe mir ein paar Tipps, wie ich die Hausaufgabenbetreuung entspannter angehen kann.

Cornelia, in den Mamigruppen in denen ich mich bewege wird oft über den Sinn und Unsinn von Hausaufgaben gesprochen. Es ist natürlich extrem schwierig die Kinder zu motivieren wenn man selber nicht hinter den Arbeiten steht.

 

Was für Sinn, Zweck, Nutzen haben denn Hausaufgaben überhaupt? Für uns Mamis und für die Kinder.

In der Einleitung hast Du etwas sehr Wichtiges angesprochen, wenn die Eltern den Sinn hinter den Aufgaben nicht sehen und dies das Kind immer wieder wissen lassen, ist es sehr schwierig für das Kind sich selbst dafür zu motivieren. Stelle Dir vor, du besuchst eine Weiterbildung für Marketing, Dein Partner wäre bereits in diesem Business tätig und würde sagen: «Das was Du da lernst wirst Du nie brauchen» ich vermute jetzt einmal, dass Deine Motivation diesen Kurs weiter zu besuchen ziemlich im Keller wäre – und so geht es auch unseren Kindern. Die Haltung der Eltern spielt eine wichtige Rolle. Die Diskussion Hausaufgaben ja oder nein kann geführt werden, solange die Hausaufgaben jedoch noch zum Schulalltag der Kinder gehören, sollten die Eltern mit ihrer persönlichen Meinung zurückhaltend sein.

Vielleicht helfen die folgenden Überlegungen dabei, mehr Sinn hinter den Hausaufgaben zu sehen. Die Kinder können lernen, sich selbständig zu organisieren und Strategien zu lernen, wie sie schwierige Aufgaben trotzdem lösen können. Die Hausaufgaben helfen dabei, wichtige Grundfertigkeiten wie lesen, schreiben und z.B. das 1 x 1 zu festigen und zu automatisieren. Auch lernen die Kinder durch regelmässige Aufgaben Selbstdisziplin. Es gibt so viel interessantere Dinge als die Hausaufgaben für die Kinder und daher ist es wichtig, dass sie auch lernen etwas zu erledigen, das nicht hochinteressant ist und trotzdem einfach gemacht werden muss. Dies ist eine wichtige Vorbereitung auf den späteren Arbeitsalltag.

 Ist die Belastung durch die Hausaufgaben jedoch zu gross empfiehlt es sich, das Gespräch mit der Lehrperson zu suchen.

Wie sieht es nun aus wenn meine Erstklässlerin müde nach ihrem 7StundenTag heimkommt und mit ihrer jüngeren Schwester spielen will? Sie nach dem Spielen zu den Hausaufgaben zu bewegen ist meiner Erfahrung nach auch nicht einfach…

Es lohnt sich, mit dem Zeitpunkt, wann die Hausaufgaben zu erledigen sind,  zu experimentieren und das Kind dabei zu beobachten. Dabei kann man dem Kind ruhig auch Mitspracherecht einräumen, dies kann zur Entspannung beitragen. Es gibt durchaus Kinder, die Frühaufsteher sind. Warum nicht einmal versuchen, die Hausaufgaben am Morgen, vor der Schule zu erledigen? Sobald ein Zeitpunkt festgelegt wurde, sollte dann an diesem konsequent festgehalten werden, damit eine Lernroutine entstehen kann. Bei etwas älteren Kindern kann auch ein Vertrag zwischen dem Kind und den Eltern hilfreich sein. Dieser könnte in etwa so aussehen:

Die folgenden zwei Wochen darf ich, Lara, bestimmen, wann ich die HA machen will. Meine Mutter gibt dazu keine Kommentare und fordert mich nicht auf. Ich trage selbst die Verantwortung, dass die HA vor dem Abendessen vollständig erledigt sind. Dafür berechne ich genügend Zeit. Falls ich die HA an vier von fünf Tagen vor dem Abendessen gut und vollständig gemacht habe, verlängert sich dieser Vertrag um weitere zwei Wochen. Falls ich in den zwei Wochen die HA mehr als zweimal vor dem Abendessen nicht gemacht habe, darf meine Mutter bestimmen, wann ich die HA machen soll.

Wenn meine beiden Mädchen nach Hause kommen, essen und trinken wir oftmals erst gemeinsam. Danach wollen beide meine ungeteilte Aufmerksamkeit: Die eine muss Vokabeln abgefragt werden, die andere will flöten oder ähnliches. Und schon ist der Konflikt da! Wie löse ich das am Geschicktesten?

Indem Du klare Anweisungen gibst, was Du in diesem Moment von jedem Kind erwartest.

Indem Du jedem der Beiden im Laufe der Zeit die ungeteilte Aufmerksamkeit schenkst.

Indem Du das Kind, welches warten musste, gezielt dafür lobst, dass es dies so gut gemacht hat. Damit wird das Warten, sich Zurücknehmen können, den Frust auszuhalten attraktiver und zudem stärkst Du dieses Kind in seiner Frustrationstoleranz.

Wie kann ich meine Kinder motivieren Lernstoff zu lernen, der sie nicht die Bohne interessiert?

Vor dem Eintritt in die Schule geht es ganz automatisch mit dem Lernen. Das Sprachenlernen, gehen lernen –  Kinder lernen das einfach, wir können sie gar nicht davon abhalten. Egal wie oft ein Kind hinfällt, es wird immer wieder aufstehen und es noch einmal versuchen. Das ist aber nur bei den Dingen so, bei denen wir einen starken genetischen Antrieb haben, es zu lernen. Das gilt für die Kulturtechniken Lesen, Schreiben, Rechnen nicht!!

Wenn wir solche Dinge lernen, dann spielt es eine grosse Rolle, welche Erfahrungen wir damit machen und welche Emotionen damit verbunden sind.

Die Frage für die Motivation ist nun, was erlebt Dein Kind während dem Lernen auf der psychologischen Ebene. Wir alle haben bestimmte Grundbedürfnisse –  wir möchten alle lieber etwas Spannendes erleben. Wir haben ein Bindungsbedürfnis und möchten Konflikte und Streit aus dem Weg gehen. Dann haben wir ein Bedürfnis nach Anerkennung, wir machen gern Dinge, bei denen wir Wertschätzung bekommen, bei denen wir das Gefühl haben wir werden mit unserer Leistung anerkannt und wir haben ein Bedürfnis nach Kontrolle. Wir fühlen uns ungern hilflos und überfordert. Wir möchten das Gefühl haben «Ich kann das!»

Anhand dieser Grundbedürfnisse können wir das Kind für etwas motivieren, das ihm anfänglich wenig Freude bereitet. Zeige Interesse an dem Lernstoff, stelle einen Alltagsbezug her, springe über Deinen eigenen Schatten und zeige Deinem Kind, dass auch dieses Thema durchaus spannende Aspekte hat. Wenn Dein Kind unmotiviert ist lasse es eine Weile darüber schimpfen, ohne Gegenargumente wird Dein Kind bald ruhiger werden. Frage Dich, wie Du reagierst wenn Du mit Deinem Kind lernst – bist Du angespannt, wirkst Du ärgerlich, seufzt Du oder rollst Du mit den Augen – dann überlege, was Dein Kind bei Diesem Thema auf der Beziehungsebene erlebt – solche Fragen kannst Du Dir nun auch in Bezug auf die anderen Bedürfnisse stellen.

Wie sieht die beste Lernumgebung zuhause für mein Kind aus?

  • Achte darauf, dass Dein Kind einen hellen Arbeitsplatz hat, der zweckmässig eingerichtet ist und alle benötigten Materialien bereitliegen. Innerhalb Armlänge sollte alles Nötige erreichbar sein. Alles Unnötige sollte vom Schreibtisch weggeräumt werden. Vor dem Beginn bereitet das Kind alle Materialien für die HA vor.
  • Die Umgebung sollte frei von Spielsachen sein. Auch Geschwister, Fernseher, Handy, Computer und Radio lenken ihr Kind stark ab à alle emotionalen Störquellen ausschalten
  • Setze Dich einmal an den Arbeitsplatz Deines Kindes und frage Dich:
  • «Was sehe ich? Was höre ich? Was davon wäre für mein Kind spannend?» – und entferne danach dies Störquellen
  • Eine gleichmässige Geräuschkulisse, z.B. Instrumentalmusik (wichtig – keine Musik in einer Sprache, die man teils oder ganz versteht) kann aber das Aktivierungsniveau anheben und ein konzentrationsförderliches Arbeitsklima schaffen, da das Gehirn besser lernt, wenn es mit Geräuschen stimuliert wird.
  • Probiere es aus! Nicht für alle gilt das gleiche!

Soll/muss ich die Hausaufgaben korrigieren, ist das Aufgabe der Lehrperson?

Ein weiterer Zweck der Hausaufgaben kann sein, dass sie der Lehrperson Hinweise geben, was das einzelne Kind kann. Wenn die Eltern die HA jeweils korrigieren und es dazu anleiten, diese zu verbessern, kann die LP nur erkennen, wie gut die Eltern das Thema verstanden haben 😊. Helfen in einer Klasse fast alle Eltern, führt dies teilweise dazu, dass die Lehrperson den Eindruck bekommt, dass sie schwierigere Hausaufgaben geben darf und sie mit dem Stoff rascher vorwärts gehen kann. Dadurch nimmt der Druck für alle Kinder zu – woraufhin die Eltern oft noch mehr helfen. Ein Teufelskreis!

Das sind aber nicht die einzigen Probleme, die die Korrekturen der Eltern auslösen können.

Manche Kinder reagieren frustriert auf die Verbesserungsvorschläge. Sie haben sich Mühe geben, sich durchgebissen und sind erleichtert, dass sie es hinter sich haben. Wollen die Eltern nun eine Verbesserung, entwickeln viele Kinder eine stärkere Abneigung gegen die Hausaufgaben. Einige lassen sich mit der Zeit überhaupt nicht mehr über die Schultern schauen, andere werden sehr unselbständig und fordern mit der Zeit, dass die Eltern ständig nebendran sitzen und ihnen helfen, alles von Beginn an richtig zu machen.

Es spricht somit einiges dafür, sich mit Korrekturen zurückzuhalten!

Manche Kinder möchten jedoch alles perfekt machen und wollen unbedingt, dass die Eltern die Hausaufgaben überprüfen. Ich würde dann empfehlen, dem Kind eher allgemeine Rückmeldungen zu geben und ihm dabei zu helfen, seine “Fehlertoleranz” etwas auszubauen. Zum Beispiel in der Art: “Hey, ich glaube, du hast das Thema verstanden. Es sind noch ein paar Flüchtigkeitsfehler drin – das schaut ihr euch ja morgen sicher noch an.”

Manchmal gibt es Lehrpersonen, die die Rolle der Eltern anders sehen und sich eine aktivere Mitwirkung wünschen. Es ist hilfreich, die Lehrperson beim ersten Elternabend des Schuljahres zu fragen, inwieweit Sie als Mutter oder Vater bei den Hausaufgaben eingreifen sollen.

Und wie reagiere ich wenn die Hausaufgaben schlampig und unordentlich gemacht werden?

Wenn Dir auffällt, dass das Kind die HA absichtlich gleichgültig, schluderig und unvollständig erledigt ist es angebracht, einzugreifen. Hat das Kind zum Beispiel entdeckt, dass es das Rechenblatt viel schneller erledigt hat, wenn es irgendwelche «Fantasiezahlen» einsetzt, dann mache ihm deutlich, dass Du eine andere Arbeitshaltung wünschst. Manchmal reicht es, wenn man dem Kind gegenüber zu Beginn die klare Erwartung äussert, dass es sich Mühe gibt.

Allerdings führen Anmerkungen zum Schriftbild oft zu unnötigem Streit. Wenn die Lehrperson die Schrift des Kindes akzeptiert, kannst Du als Mutter lange anmerken, dass Dein Kind schöner schreiben soll. Für Dein Kind hat in diesem Bereich normalerweise die Lehrperson das letzte Wort.

Wie gebe ich meinem Kind am besten ein Feedback wie es gearbeitet, gelernt hat, so dass wir am nächsten Tag wieder motiviert starten können?

Gib gezieltes Lob zur Arbeitshaltung. Lob wie: «Gut gemacht! Toll!» Ist zwar Labsal für die Seele, nützt dem Kind aber im Hinblick auf seine Arbeitsweise wenig. Sage zum Beispiel, «Schön dass du dich so angestrengt hast –  es hat mich gefreut, dass du da durchgebissen hast – toll, dass du das ganz selbständig gelöst hast». Mit gezieltem Lob kannst Du Deinem Kind vermitteln, worauf Du Wert legst.

Natürlich ist es für das Kind auch immer wieder besonders motivierend, wenn es auf seine Fortschritte aufmerksam gemacht wird und es für diese auch «Beweise» sieht.

Was, wenn das Kind einfach nicht vorwärts macht, ständig trödelt, sich ablenken lässt?

Lasse Dein Kind regelmässige Pausen machen. Dass Pausen gemacht werden sollten und sinnvoll sind wissen alle – wenn ich aber die Eltern frage, wann sie mit ihren Kindern Pausen machen, höre ich: «Wenn es beginnt zu gähnen, wenn es unkonzentriert ist und viele Fehler macht, wenn es nur noch aus dem Fenster schaut und anfängt zu quengeln oder wenn es zappelig wird.“

Die Antworten zeigen, dass fast alle Eltern mit ihren Kindern erst dann eine Pause machen, wenn diese bereits deutliche Anzeichen von Erschöpfung zeigen.

Diese Pausen kommen zu spät!

Was auf jeden Fall wichtig ist: Das Kind sollte mit dem Lernen aufhören, bevor es müde wird und die Pause notwendig wird. Warum ist das so wichtig?

Hört das Kind mit einem Gefühl von Erschöpfung und Unlust auf, koppeln sich diese Gefühle ans Lernen. Das Kind lernt mit der Zeit:

„Jetzt muss ich mich wieder so lange durchbeißen, bis ich erschöpft bin

Lernen ist ungeheuer anstrengend – wenn man damit angefangen hat, muss man weitermachen, bis man erschöpft ist.“

„Wenn ich nicht mehr mag, muss ich quengeln, unaufmerksam sein und Fehler machen, damit meine Eltern merken, dass ich eine Pause brauche.“

 „Ich möchte das Lernen am liebsten vermeiden.“

Wenn das Kind bis zur Ermüdung lernt dauert die Erholung danach länger und es wird den Eltern immer schwerer fallen, das Kind wieder zum Lernen zu bewegen.

Achte darauf, dass das Kind mit positiven Gefühlen aufhört, denn dann bleibt der Spaß am Lernen erhalten, das Kind erholt sich schneller und es ist leichter, wieder mit dem Lernen zu beginnen.

Jetzt fragst Du Dich sicher,  wann und in welchen Abständen Pausen gemacht werden sollten? Wie lange sollten sie andauern? Was sollte während den Pausen gemacht werden, damit es nicht problematisch wird wieder anzufangen? Wie ist die Pausengestaltung in Hinblick auf alle Dimensionen am sinnvollsten?

Es ist wichtig zu wissen, dass es keinen pauschalen Rhythmus gibt, der für jedes Kind gilt. Sogar beim gleichen Kind kommt es auf die Tätigkeit an: Wenn wir Wörter auswendig lernen müssen, ermüden wir schneller, als beim Lesen eines spannenden Textes.

Als Annäherungspunkte könnten aber die folgenden Durchschnittswerte des Lernforschers Gustav Keller dienen. Demnach hängt die durchschnittliche Konzentrationsspanne vom Alter des Kindes ab:

Die Zeiten sind kürzer, als viele Eltern denken. Manche Eltern gehen davon aus, dass sich ein Kind 45 Minuten lang konzentrieren können müsste, da eine Schulstunde 45 Minuten dauert. In der Primarschule achten die Lehrkräfte jedoch sehr darauf, dass die Aufgaben auch innerhalb einer Lektion wechseln und dazwischen kurze Pausen stattfinden – sie rhythmisieren den Unterricht.

Die optimale Pausenzeit für Ihr Kind können Sie durch experimentieren ermitteln. Probieren Sie verschiedene Verhältnisse zwischen Lernen und Pause aus. Sie können dazu zuerst von den Durchschnittswerten ausgehen und darauf achten, ob Ihr Kind müde wird. Wird es müde oder unkonzentriert, sollte die Lernphase noch kürzer sein – so ist es bei Kindern mit AD(H)S beispielsweise sinnvoll, die Lernzeiten jeweils nach sehr kurzer Zeit durch Mini-Pausen zu unterbrechen.

Wie lange sollte die Pause sein?

Die Pausen müssen nicht lang sein, um ihre Wirkung zu entfalten. Ein kurzes, bewusstes Aussteigen aus der Arbeit (2 bis 4 Minuten) genügt bereits. Für ein jüngeres Primarschulkind könnte der Rhythmus so aussehen, dass es 12 Minuten lernt, dann 3 Minuten Pause macht und wieder 12 Minuten lernt. Bei einem etwas älteren Kind könnten dies 20 Minuten lernen, 5 Minuten Pause und wieder 20 Minuten lernen sein.

Bei mehr als zwei dieser Durchgänge sollte die dritte Pause länger sein, nämlich etwa 15-20 Minuten.

Wie sollten die Pausen aussehen?

Die Pausen sollten so gestaltet sein, dass das Kind sich kurz erholen kann, ohne dass die Ablenkung so stark ist, dass es problematisch ist, das Kind anschließend wieder zum Lernen zu bewegen.

Dies ist einfacher, wenn das Kind am Platz bleibt und zum Beispiel:

Einen Apfel isst oder ein Glas Saft trinkt

Mit Dir reden kann

Bewusst einmal sein aktuelles Lieblingslied hört

Einfach etwas vor sich hin träumt oder aus dem Fenster schaut

Es kann auch auf die Toilette gehen oder kurz ums Haus laufen und wieder reinkommen. Kinder mit einem grossen Bewegungsdrang können 5 Minuten Trampolin hüpfen oder sich auf andere Art bewegen (bei Jungs beliebt – Liegestütz).

Was sich nicht eignet, sind Tätigkeiten, die sich nur schwer unterbrechen lassen. Will Dein Kind in der Pause ein Comic lesen oder sogar ein Videospiel machen, wirst Du  es schwer haben, es davon wieder wegzubekommen.

Danke vielmals Cornelia für dieses sehr ausführliche Gespräch!! Was bietest du in deiner Praxis genau an! Wer kommt zu dir, wie kannst du helfen??

In meine Praxis kommen Menschen von 5 bis 50, welche mehr Effizienz und mehr Leichtigkeit in ihr Lernen bringen möchten. In Einzelcoachings begleite ich diese Klienten auf ihrem individuellen Lernweg. Einige leiden stark unter Prüfungsangst, andere haben ein geringes Selbstvertrauen oder Mühe, sich zu konzentrieren. Wiederum andere möchten wissen, wie sie die Vokabeln besser in ihr Gedächtnis bringen oder wie Hausaufgabenkonflikte reduziert werden können. Die Fragestellungen sind so unterschiedlich wie die Menschen, die zu mir kommen – gemeinsam suchen wir dann nach Möglichkeiten, diese Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen.

Des Weiteren biete ich Gruppenkurse an z.B. den «Clever lernen» Kurs für 11 – 13-jährige. In diesem Kurs lernen die Jugendlichen die wichtigsten Grundprinzipien vom Lernen. Zudem halte ich auch Vorträge und führe Workshops durch.

Auf meiner Homepage www.lernfux.ch findet man Informationen über  mein gesamtes Angebot.

 Wow, das war mega informativ, danke Cornelia! Jetzt geht es an das Umsetzen! Ich bin ja sehr gespannt!

 

 

Kreatives Denken anregen und fördern

Vielleicht fehlt dem Einen oder Anderen noch die zündende Idee für ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk, das dazu noch Spass macht?

Spiele zur Förderung von…

  • Kreativität und Fantasie
  • Ausdauer und Beharrlichkeit
  • Lösungsfindungen durch systematisches Schlussfolgern
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • problemlösendem Denken

Lassen Sie sich mit einem Klick auf das PDF von der Fülle an Ideen überraschen!

Kreatives Denken

Am 2. Oktober darf ich in Märwil eine Lehrerfortbildung zum Thema ADHS leiten. Es freut mich sehr, dass  die Lehrerschaft den ADHS- Betroffenen einen ganzen Tag ihrer Zeit schenkt,  um  sie besser zu verstehen und ihnen optimalere Lernbedingungen zu bieten.

Ich freue mich schon heute auf einen interessanten, abwechslungsreichen Tag im  Thurgau.

Ab dem 31. Oktober ist die online Bibliothek www. buchknacker.ch auch für ADHS- Betroffene offen. Diese Bibliothek wurde speziell für Kinder und Jugendliche mit Legasthenie oder Dyslexie gegründet. Da auch viele Kinder mit ADHS Leseschwierigkeiten haben, können auch sie bald von diesem Angebot sehr profitieren.

Damit die Belegschaft dieser Bibliothek eine Vorstellung davon bekommt, wer der Endverbraucher ihrer Produkte ist, darf ich am 30.Oktober an der Betriebsversammlung ein Vortrag zum Thema ADHS halten.

 

 

Kleine Helfer bringen Farbe und Ordnung ins Lernen

Pünktlich zur Ferienmitte werden die Regale in den Geschäften mit allem bestückt, was ein Schülerherz begehrt. Nützliches und weniger Nützliches leuchten einem dabei in den verschiedensten Farben entgegen.

Die Sonderangebote sind verlockend und auch ich kann der grossen Auswahl oft nicht widerstehen.

Dabei lasse ich mich meist von der Frage leiten: Was macht mir das Arbeiten angenehmer?

Alles ist mir willkommen, was das Lernmaterial farbiger und persönlicher macht. Denn ich bin überzeugt, das Lernen soll und kann Freude machen!

Post-its: Für alle Fälle

 

 

 

 

 

 

Von diesen bunten, kleinen und grossen Klebe-Papierchen kann man einfach nicht genug haben. Form und Farbe ist egal, Hauptsache, sie machen Spass und peppen das Lernen auf. Denn sie können:

    • Farbe in langweilige Texte bringen.
    • Für Zusammenfassungen oder als Spickzettel 😉 dienen.
    • Als Voci – Trainer auf Gegenstände oder ans Fenster geheftet werden.
    • Für deine Emotionen Platz bieten – von Freude bis Frust. Schreibe auf, was dir durch den Kopf geht! (¨Übrigens – Emotionen sind wunderbare Gedächtnis-Helfer!)
    • eine Projektionsfläche für Illustrationen, Geistesblitze sein…
    • bei deiner Wochenplanung flexibel eingesetzt werden

Kurz – ohne sie geht gar nichts! Wer könnte oder wollte ohne sie lernen?

Mini-Büro für mobiles Lernen

Ein fixer Arbeitsplatz ist nicht jedermanns Sache. Blöd, wenn du dann aber alle 10 Sekunden aufstehen musst, weil dir etwas fehlt. Um dem vorzubeugen sind diese Behälter sehr praktisch: Alles, was du zum Lernen brauchst, verstaust du drin. Die Behälter lassen sich leicht hin- und hertransportieren. Dein Lernplatz ist somit rasch auf- oder abgebaut.

Zauberdinge ….ähh, – ringe“

Leicht auf- und verschliessbare Ringe helfen, alles in Ordnung zu halten. Zum Beispiel Lernkarten. Egal, wie gross oder klein diese sind. Sie sorgen für Ordnung in der Tasche, im Rucksack oder auch im Zettelkasten.

Bei Vorträgen leisten sie unschätzbare Hilfe: Wer seine Karten oben locht und ein Ringli durchsteckt, hat die Sicherheit, dass nichts durcheinander gerät, wenn die Karten mal auf den Boden fallen. Eine Sorge weniger!

Sackstark

In England heissen sie “Tuff Bags” (in Ahnlehnung an “tough” für “stark”). Und genau das sind sie: superstarke, praktische Beutel, die alles zusammenhalten, was sonst unkontrolliert durch die Tasche flattert: Schere, Zirkel, Lernkärtchen…

Fächermappen – Chaos ade!

 

 

 

 

 

 

 

Wer Fächermappen konsequent einsetzt, kann herumfliegende Einzelblätter vermeiden…

Fächermappen gibt es in verschiedenen Farben und Grössen. Hier im Bild ist eine ganz kleine, die Lernkarten im Format A7 fasst. Genau die richtige Grösse für die Handtasche. Wartezeiten werden so ganz leicht zu Lernzeiten.

Konjugations-Trainer

Apropos Wartezeiten: Auch diese überbrückt man schmerzlos mit einer der praktischen Voci-Trainern, wie sie etwa von Pons oder Langenscheidt angeboten werden. Meist liegt der Fokus in den Fremdsprachen auf dem Vokabel-Training. Aber nicht selten passieren sehr viel mehr Fehler, weil die Verbformen nicht sitzen. Deshalb: Auch diese ab und zu gezielt trainieren (zum Beispiel nach Verb-Gruppe oder nach Zeiten). Nicht nur Wartezeiten, sondern auch Zug- oder Busfahrten lassen sich prima dafür nützen.

PS: Klar, dass man sich im Zug oder Bus auch mal erholen will. Aber wie wär’s mit einem Kompromiss: Lernen auf dem Hinweg, ausspannen auf dem Rückweg? Wer täglich zehn Minuten lang trainiert, kommt in einer Woche rasch auf fast eine Stunde!

(Quelle: Katrin Piazza, Lerncoach)

 

Eigentlich sind Schulferien zum Erholen, Faulenzen und Abschalten da, denn auch Kinder brauchen Pausen. Einer aktuellen Umfrage zufolge lernen jedoch 59% der Kinder in den Ferien. Muss, soll oder darf das sein?

In den kurzen Ferien an Ostern oder Weihnachten sollte das Thema Schule aussen vor bleiben. In den langen Sommerferien ist jedoch genug Zeit da, auch einmal zu den Büchern zu greifen. Dies ist besonders sinnvoll für Schüler, die Mühe mit dem Lernstoff haben. Es zeigt sich, dass Kinder, die Freude an den Schulfächern haben dieses Wissen auch in ihrem Alltag anwenden. Sie lesen Comics, schreiben Tagebuch, zählen bei Kartenspielen die Punkte zusammen oder bemühen sich, in den Ferien ihre Fremdsprachkenntnisse anzuwenden. Kinder mit Schwächen gehen dem hingegen aus dem Weg. In den 5 – 6 Wochen Ferien gerät dann viel in Vergessenheit und die Schere öffnet sich immer weiter.

Wann ist das Lernen in den Ferien sinnvoll?

  • Wenn das Kind daran Freude hat (Lernen kann nämlich auch Spass machen!)
  • Wenn das Kind Nachholbedarf hat (eine Lücke bleibt eine Lücke und die lässt sich leichter schliessen in einer Zeit, in der kein neuer Stoff bewältigt werden muss)
  • Wenn auch ein Teil der Ferien komplett vom Lernen befreit ist
  • Wenn Kinder ein Mitspracherecht haben, wann gelernt wird. Treffen sie danach aber eine klare Abmachung (z.B. Direkt nach dem Frühstück lerne ich 15 Minuten französisch Wörter, jedes Mal vor dem Einschlafen lesen wir noch 15 Minuten)
  • Wenn die Lernzeit stark begrenzt wird.
  • Wenn Neues ausprobiert werden will (Ungünstige Strategien können durch neue ersetzt werden und in dieser Zeit eingeschliffen werden)
  • Wenn das Lernmaterial Erfolgserlebnisse ermöglicht («Ich kann das!»)
  • Wenn Kinder nicht unter Leistungsdruck leiden
  • Wenn die Eltern die Leistungsgrenzen ihrer Kinder akzeptieren
  • Wenn Ferienaktivitäten nicht zu kurz kommen

 

Wie soll gelernt werden?

  • In kleinen, regelmässigen Portionen lernen (für jüngere Kinder 10 – 15 Minuten täglich, jedoch auch bei älteren Schülern sollte eine Stunde pro Tag nicht überschritten werden)
  • Analysieren sie, was am meisten Fehler verursacht und fördern sie diese Kompetenz (z.B. Die Gross – Kleinschreibung verursacht viele Fehler, deshalb gezielte Übungen dazu auswählen, der 10- er Übergang bereitet Mühe, dann wird dieser geübt – Fragen sie auch die Lehrperson nach spezifischem Übungsmaterial)
  • Hat das Kind in mehreren Bereichen Mühe werden die Fächer abgewechselt. Am Montag, Mittwoch und Freitag lesen wir, am Dienstag und Donnerstag wenden wir uns der Mathe zu.
  • Klare Abmachungen treffen, das Kind weiss genau, wann seine Lernzeit ist
  • Interesse wecken – wann immer möglich das Wissen in den Ferienalltag einbauen (Ansichtskarten schreiben, Gesellschaftsspiele wie Yazzi, Uno oder shut the box spielen, Kuchen backen und die Verantwortung dem Kind übertragen, In einer fremden Stadt dem Kind die Strassenkarte geben und die Sehenswürdigkeiten finden lassen, das Kind darf ein Ferientag für die ganze Familie planen etc.)

Vermutlich werden diese Lerneinheiten nicht immer ganz freiwillig stattfinden und das Kind braucht ihre Unterstützung dazu. Vielleicht wird sich ihr Kind zwar nicht «freiwillig» dafür aber «einsichtig» an die Arbeit setzen. Gelingt dies, wird dieser extra Effort dafür sorgen, dass ihr Kind im Herbst stolz auf sich selbst sein kann, dass es sich in den Ferien nicht nur seinen Interessen, sondern auch dem Grammatikbuch gewidmet hat.

Die länger werdenden Tage, die angenehmeren Temperaturen, die Schneeglöckchen und Krokusse kündigen den Frühling an und bei so manchem Hobby – Gärtner beginnt es in den Fingern zu kribbeln. Der Rasen will wieder zum gepflegten Grün werden und auch die Bäume, Sträucher und Beete müssen wieder in eine ansehnliche Form gebracht werden. Nach dem Winter braucht der Garten im Frühling eine Kur, damit wir uns im Sommer über blühende Blumen und im Herbst über reifes Gemüse freuen können. Bei so viel Arbeit also ideal, die Kinder mithelfen zu lassen.

Bei der gemeinsamen Gartenarbeit kann ihr Kind sehr profitieren. Es lernt den sensiblen Umgang mit der Umwelt, in unserer schnelllebigen Zeit kann das Kind die gute Erfahrung machen, dass etwas viel Zeit und Geduld braucht, um zu wachsen und ganz nebenbei stärken sie den Selbstwert ihres Kindes.

In verschiedenen Experimenten kamen Forscher nämlich zum Ergebnis, dass Menschen die helfen sich selbst gut fühlten, glücklicher waren und einen höheren Selbstwert und grösseres Selbstvertrauen entwickelten als die Vergleichsgruppen.

Das Helfen ist eigentlich ein angeborenes Bedürfnis – beobachten Sie kleine Kinder! Die Kleinen halten die Türe auf oder bücken sich, um das Heruntergefallene aufzulesen. Diese Veranlagung kann aber leider auch verkümmern, denn die Kinder benötigen Bezugspersonen, die sie helfen lassen! Versuchen Sie auch das spontane Helfen nicht zu unterbinden, auch wenn es manchmal schwerfällt. Vielleicht zupft ihr Kind gerade eine Blume statt das Unkraut raus…. Drücken Sie ein Auge zu und zeigen Sie ihrem Kind, was gezupft werden sollte und wie froh Sie über die Hilfe wären. Auch kann es sein, dass es in seinem Eifer ein Setzling zertrampelt … seien Sie nachsichtig und erklären ihm, worauf es achten soll. Toll ist es, wenn sie für ihr Kind eine Aufgabe finden, die das «Wir» Gefühl stärkt und das Kind einen echten Beitrag für die Familiengemeinschaft leisten darf. Wie wäre es, wenn Ihr Kind das nächste Mal die Samen aussäen dürfte? Oder beim Aufräumen von abgeschnittenen Ästen könnten Sie doch sicher ein paar helfende Hände gut gebrauchen. Bei älteren Kindern könnten Sie vielleicht ein Teil des Gartens abtreten und sich im Herbst etwas Feines aus dem geernteten Gemüse kochen. Ich bin sicher, ihr Kind aber auch Sie selbst werden dann mächtig stolz sein!

Indem sich Ihr Kind als «nützlich» erleben darf, stärken Sie sein Selbstwert sehr!

…und übrigens, das Helfen muss nicht immer belohnt werden, ein schlichtes, ehrliches Danke genügt!

 

 

 

Einladung zum Tag der offenen Türe

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich freue mich sehr, Sie alle zu mir einzuladen!

Seit dem 1. Januar 2017 hat der Lernfux, die Praxis für Lerncoaching, seine Räumlichkeiten an der Ulmenstrasse 2 in Buchs bezogen. Kommen Sie vorbei und nutzen Sie die Gelegenheit mit mir, Cornelia Freuler, ins Gespräch zu kommen, einen Blick in den Beratungsraum zu werfen und sich unverbindlich über mein Beratungsangebot zu informieren.

Schauen Sie bei mir herein! Ich freue mich darauf, Sie zu begrüssen.

Am: Freitag, 17. März 2017

Um: 14:00 – 19:00

Wo: Ulmenstrasse 2, 9470 Buchs (079 744 32 38)

Ich teile die Gemeinschaftsräume mit dem Verein Tipiti, dem Kompetenz –Zentrum für Platzierungsfragen von Kindern (E. Walder und T. Garibaldi). Auch Sie werden an diesem Tag vor Ort sein.

Wenn am 6. Februar 2017 die Titelkämpfe der Skiweltmeisterschaft in St. Moritz eröffnet werden und die Athleten wieder ihr Können zeigen fragt sich so mancher, was steckt hinter solchen aussergewöhnlichen Leistungen?

Welchen Anteil hat Übung oder sind solche Leistungen durch angeborenes Talent schon in die Wiege gelegt? Die aktuelle Forschung ist sich einig, Begabung ist nicht mit hoher Intelligenz gleichzusetzten. Okay, ein hoher IQ kann sich zwar zur Prognose von schulischen Leistungen eignen, nicht aber für exzellente Leistungen in anderen Gebieten.

Heute wird davon ausgegangen, dass eine gewisse Vorliebe für etwas in den Genen liegt und das Kind deshalb dazu veranlasst, dies immer wieder zu tun, da es ihm leichtfällt. Das Kind hat dafür ein Talent. Es erlebt immer wieder Erfolgserlebnisse, sein Können macht das Umfeld stolz und bereitet ihm Freude. Dies motiviert zu immer mehr Training und das Kind wird immer besser darin – ob es jemals bis ganz an die Spitze reicht hängt schlussendlich von verschiedenen Komponenten ab, wie z.B. die individuelle Leistungsbereitschaft, der passende Trainer, die Gesundheit usw.

Die heutige Forschung ist sich einig – Training ist zentral, um Leistungsexzellenz zu erreichen.

Diese Erkenntnisse lassen sich gut auf das schulische Lernen übertragen. Um gut zu werden braucht ihr Kind Übung. Damit ihr Kind übt, braucht es Erfolgserlebnisse und Lob.

Setzten sie ihr Lob gezielt ein, um ihr Kind zu unterstützen. Damit das Lob wirksam ist und bei dem Kind die gewünschte Wirkung zeigt, muss das Lob spezifisch sein. Ein allgemeines « das hast du gut gemacht» hilft wenig. Sagen sie ihm, worauf sie stolz sind. Z.B. «Ich weiss, dass dir Lesen schwerfällt, aber ich finde es ganz toll, dass du trotzdem immer wieder übst.»

Loben sie ihr Kind sofort, wenn ihr Kind das gewünschte Verhalten zeigt. Ein Lob eine Stunde später bringt deutlich weniger.

Wenn ihr Kind ein neues Verhalten lernen soll, dann ist es wichtig, dass sie ihr Kind häufig loben und dass es von ihnen viel Ermutigung erhält.

Ermöglichen sie ihrem Kind Erfolgserlebnisse und damit Freude am Lernen. Wählen sie das Niveau der Aufgaben so, dass es sie gerade noch lösen kann. Zu einfache Aufgaben bereiten keine Freude und zu schwierige geben mehr Frust als Lust!

Machen sie die Erfolgserlebnisse sichtbar! Schauen sie zu Beginn des Mathetrainings, wie viele Rechnungen ihr Kind in 10 Minuten richtig lösen kann. Schauen sie nach zwei wöchigem, regelmässigem Üben (5 X / Woche à 10 Minuten) wieder. Sie werden über den Fortschritt staunen!

Oder nehmen sie ihr Kind beim Lesen auf und lassen sie es den gleichen Text einen Monat später, nach regelmässigem Üben mit anderen Texten, noch einmal ins Mikrofon sprechen! Hören sie mit ihrem Kind die Aufnahmen – sie werden stolz sein!

Vielleicht wird ihr Kind nie ein Weltmeister, wie einige Skicracks in St. Moritz. Aber durch regelmässiges Üben verbessert es sich, denn – es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – aber Übung macht den Meister! Bleiben sie liebevoll aber hartnäckig, es wird sich lohnen.

Übrigens, auch Sie haben ein Lob verdient – ich finde es toll, dass Sie den Artikel fertiggelesen haben!